04:49 08 Dezember 2019
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    Russlands Verteidigungsminister Anatoli Antonow

    Moskau verdächtigt Westen Missbrauchs von Open-Skies-Vertrag zu Spionagezwecken

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    Überwachungsflüge im Rahmen des OH-Vertrages (73)
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    Das russische Verteidigungsministerium verdächtigt den Westen, den Vertrag über den Offenen Himmel zu Spionagezwecken zu missbrauchen.

    Das russische Verteidigungsministerium verdächtigt den Westen, den Vertrag über den Offenen Himmel zu Spionagezwecken zu missbrauchen.

    "Die Statistik der Beobachtungsflüge im Rahmen des Vertrags zeugt davon, dass dieses Dokument für die Aufklärung über dem Territorium Russlands und Weißrusslands genutzt werden könnte", sagte der russische Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Donnerstag in Moskau auf einer internationalen Sicherheitskonferenz. "Laut Vertrag beträgt die Quote für Beobachtungsflüge über Russland und Weißrussland 42 Einsätze. Für das Territorium der USA gilt eine ähnliche Quote."

    "2012 wurden über Russland 37 Beobachtungsflüge absolviert, während über Deutschland nur zwei und über Großbritannien drei. Das legt den Gedanken nahe, dass der Open-Skies-Vertrag für zusätzliche Spionageaktivitäten gegen die russischen und die weißrussischen Streitkräfte missbraucht wird", sagte der Militär.

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