22:59 22 Oktober 2017
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    Lawrow: Syrische Opposition will militärische Intervention provozieren

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    Die Nationale Koalition der syrischen Opposition tut laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow alles, um eine politische Regelung zu verhindern und eine militärische Intervention vom Zaun zu brechen,

    Die Nationale Koalition der syrischen Opposition tut laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow alles, um eine politische Regelung zu verhindern und eine militärische Intervention vom Zaun zu brechen,

    „Es entsteht der Eindruck, dass die Nationale Koalition und vor allem deren regionale Sponsoren alles tun, um den Beginn eines politischen Prozesses zu verhindern und mit allen Mitteln – unter anderem der gewissenlosen Bearbeitung der öffentlichen Meinung im Westen – eine militärische Intervention in Syrien vom Zaun zu brechen“, sagte Lawrow nach Verhandlungen mit seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodriguez.

    Am Vortag  hatte die Nationale Koalition der syrischen  Oppositions- und Revolutionskräfte eine Erklärung verbreitet, in der sie den Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad, der Regierung sowie der Führung der Geheimdienste und der Armee als eine der Bedingungen für ihre Teilnahme an der zweiten internationalen Syrien-Konferenz in Genf nannte.

    „Wir (…)  gehen davon aus, dass die Nationale Koalition, was immer man auch sagt, nicht der einzige legitime Vertreter des syrischen Volkes ist. Es gibt auch andere ernsthafte Gruppen der Oppositionskräfte, die nicht von aggressiven, sondern von patriotischen Positionen aus auftreten“, fügte Lawrow hinzu.

    Zuvor hatte die syrische Regierung ihre prinzipielle Zustimmung geäußert, an der geplanten Konferenz teilzunehmen. Die Oppositionskoalition konnte sich lange Zeit zu keiner diesbezüglichen Entscheidung durchringen.

    Die Initiative zur Durchführung einer Syrien-Konferenz, die eine Fortsetzung des Treffens vom 30. Juni 2012 in Genf werden soll, hatten der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein amerikanischer Amtskollege John Kerry ergriffen.

    Die Gruppe der „Freunde Syriens“ hatte den amerikanisch-russischen Vorschlag begrüßt.

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