00:26 27 September 2016
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Syrer mit Giftgas in Türkei verhaftet - Russland erwartet Informationen zu dem Vorfall

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Russland rechnet laut Außenminister Sergej Lawrow damit, dass die Türkei Informationen über die an der Grenze zu Syrien erfolgte Festnahme von syrischen Extremisten, die das Giftgas Sarin bei sich hatten, bereitstellen wird.

Russland rechnet laut Außenminister Sergej Lawrow damit, dass die Türkei Informationen über die an der Grenze zu Syrien erfolgte Festnahme von syrischen Extremisten, die das Giftgas Sarin bei sich hatten, bereitstellen wird.

„Wir hoffen, dass die türkischen Behörden schnell und in vollem Umfang Informationen darüber vorlegen werden, welche Schlüsse sie aus dieser Festnahme gezogen haben“, sagte Lawrow am Freitag beiф einer Pressekonferenz in Moskau.

„Alle derartige Vorfälle müssen untersucht werden“, betonte er.

Laut türkischen Medien hatten Geheimdienstler der Türkei 12 Vertreter der bewaffneten syrischen Opposition in der südtürkischen Provinz Adana verhaftet, bei denen zwei Kilogramm Sarin sichergestellt wurden.

Der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, betonte zuvor, dass Russland für eine gründliche Ermittlung des Vorfalls plädiere.

Die syrische Regierung und die bewaffnete Opposition werfen sich gegenseitig C-Waffen-Einsatz vor. Wie die Oppositionskämpfer behaupten, hat die Regierungsarmee im Dezember C-Waffen in der Stadt Homs angewendet. Die syrischen Behörden erklären ihrerseits, dass die Opposition am 19. März Kampfstoffe im Raum von Aleppo eingesetzt habe.

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