20:09 23 September 2017
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    Doch keine russischen Raketen in Syrien? S-300 in Assad-Interview nicht erwähnt

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    Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat in seinem Interview mit dem libanesischen TV-Sender Al-Manar nicht über die Lieferungen von russischen Fliegerabwehrraketen S-300 gesprochen, so Vertreter des Fernsehkanals zu RIA Novosti.

    Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat in seinem Interview mit dem libanesischen TV-Sender Al-Manar nicht über die Lieferungen von russischen Fliegerabwehrraketen S-300 gesprochen, so Vertreter des Fernsehkanals zu RIA Novosti.

    „Das Einzige, was Präsident Assad zu diesem Thema sagte, war: Alles, was wir mit Russland vereinbart haben, wird erfüllt. Zum Teil ist das bereits realisiert“, so Al-Manar.

    Am Donnerstag hatte die libanesische Zeitung „Al-Akhbar“ Auszüge aus dem Interview Assads mit Al-Manar publiziert. Unter den angeführten Äußerungen des Präsidenten fand sich das Zitat, Syrien habe die erste Partie von russischen Fliegerabwehrraketen S-300 erhalten. In dem am Donnerstagabend im Fernsehen ausgestrahlten Interview kommt dieser Satz nicht vor.

    Nach Worten von Vertretern von Al-Manar sagte der syrische Präsident, dass die innersyrische Krise keinen Einfluss auf die militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland habe.

    Russland betonte stets, dass es an Damaskus ausschließlich Defensivwaffen gemäß den noch vor dem Beginn des Syrien-Konflikts geschlossenen Verträgen liefere.

    Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow konnte am 28. Mai auf einer Pressekonferenz die Informationen, dass bereits Fla-Raketensysteme nach Syrien geliefert worden waren, weder bestätigen noch dementieren.

    Die meisten Einwände gegen die Lieferungen von S-300-Raketen nach Syrien hat Israel. Auch die USA, die eine mögliche Einrichtung einer Flugsperrzone über Syrien bekannt gegeben haben, treten gegen die Lieferungen von russischen Fla-Raketensystemen auf.

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