06:25 25 September 2017
SNA Radio
    S-300-Raketen

    Kreml lässt Informationen über S-300-Lieferungen an Syrien unkommentiert

    © RIA Novosti. Alexei Nikolskiy © Sputnik/ Dmitry Korobeinikov
    1 / 2
    Militär
    Zum Kurzlink
    Unruhen in Syrien (3838)
    0 6 0 0

    Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten, hat die Frage, ob die Informationen stimmen, dass die erste Partie von russischen Fliegerabwehrsystemen S-300 bereits in Syrien eingetroffen sein soll, weder mit „Ja“ noch mit „Nein“ beantwortet.

    Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten, hat die Frage, ob die Informationen stimmen, dass die erste Partie von russischen Fliegerabwehrsystemen S-300 bereits in Syrien eingetroffen sein soll, weder mit „Ja“ noch mit „Nein“ beantwortet.

    Am Donnerstag hatte die libanesische Zeitung „Al-Akhbar“ Auszüge aus einem Interview Assads mit Al-Manar publiziert. Unter den angeführten Äußerungen des Präsidenten fand sich das Zitat, Syrien habe die erste Partie von russischen Fliegerabwehrraketen S-300 erhalten. In dem am Donnerstagabend im Fernsehen ausgestrahlten Interview kommt dieser Satz nicht vor.

    „Ich möchte das konkret, ob die erste oder die zweite Partie, nicht kommentieren. Ich weiß nicht, um welche Partien es sich handelt“, antwortete Uschakow auf die Frage, ob die ersten Lieferungen von russischen S-300-Systemen in Syrien eingetroffen seien.

    „Die entsprechenden Verträge über modernste Waffenarten sind früher geschlossen worden. Sie werden mit dem Herannahen der Liefertermine allmählich erfüllt. Aber ich will betonen, dass die russische Seite keine Waffen liefert, die unter die entsprechenden internationalen Verbote fallen“, so Uschakow.

    Russland betonte stets, dass es an Damaskus ausschließlich Defensivwaffen gemäß noch vor dem Beginn des Syrien-Konflikts geschlossenen Verträgen liefere.

    Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat am 28. Mai auf einer Pressekonferenz die Informationen, dass bereits Fla-Raketensysteme nach Syrien geliefert worden waren, weder bestätigt noch dementiert.

    Die meisten Einwände gegen die Lieferungen von S-300-Raketen nach Syrien hat Israel. Auch die USA, die eine mögliche Einrichtung einer Flugsperrzone über Syrien bekannt gegeben haben, treten gegen die Lieferungen von russischen Fla-Raketensystemen auf.

    Themen:
    Unruhen in Syrien (3838)