02:08 21 Oktober 2018
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    Probleme bei Übungsalarm in Russland: Flugzeuge heben zu spät ab

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    Größte Alarmübung seit Zerfall der Sowjetunion (16)
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    Die Alarmübung in Ost-Russland hat Probleme mit dem Lufttransport aufgedeckt: In der Fernost-Stadt Chabarowsk konnten militärische Frachtflugzeuge erst zehn Stunden nach dem Alarm abheben.

    Die Alarmübung in Ost-Russland hat Probleme mit dem Lufttransport aufgedeckt: In der Fernost-Stadt Chabarowsk konnten militärische Frachtflugzeuge erst zehn Stunden nach dem Alarm abheben.

    Darüber berichtete der Befehlshaber der militärischen Transportflieger, Wladimir Benediktow, am Samstag dem Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Benediktow erklärte die Verspätung damit, dass der Zielflughafen Chomutowo in Juschno-Sachalinsk sich zunächst geweigert habe, die Militärflugzeuge unentgeltlich aufzunehmen.

    Nach Angaben des Radiosenders Echo Moskaus reagierte der Verteidigungsminister mit Empörung auf diese Nachricht und verfügte, die Zusammenarbeit mit zivilen Flughäfen zu verbessern. Ausgerechnet in Chabarowsk befindet sich der Stab des Militärbezirks Ost.

    Auf Befehl von Präsident Wladimir Putin hatte das russische Verteidigungsministerium in der Nacht zum Samstag die Truppen im Osten des Landes alarmiert. Ziel ist es, die Fähigkeit des Militärs zu überprüfen, große Truppenverbände schnell zu verlegen. An der Alarmübung, der größten seit dem Untergang der Sowjetunion, sind 160 000 Soldaten beteiligt. Mehr als 1000 Panzer, 130 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 70 Kriegsschiffe sind im Einsatz.

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