15:21 22 Juni 2018
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    Russland erhält bis 2018 lückenlose Radarsicherung

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    In Russland soll bis zum Jahr 2018 ein lückenloses Funkmessfeld entstehen, das es ermöglichen wird, alle potentiellen raketengefährdete Gebiete zu schützen, so der stellvertretende Verteidigungsminister Juri Borissow am Freitag im Ort Ussolje-Sibirskoje bei Irkutsk (Ostsibirien).

    In Russland soll bis zum Jahr 2018 ein lückenloses Funkmessfeld entstehen, das es ermöglichen wird, alle potentiellen raketengefährdete Gebiete zu schützen, so der stellvertretende Verteidigungsminister Juri Borissow am Freitag im Ort Ussolje-Sibirskoje bei Irkutsk (Ostsibirien).

    Borissow hatte zuvor bei Irkutsk eine neue Raketen-Frühwarnanlage vom Typ Woronesch besichtigt. 

    „Der potentielle Gegner besitzt strategische U-Boote mit ballistischen Raketen an Bord, welche Atomwaffen tragen können. Sie können sich in Gewässern fortbewegen, auch in jenen, die die Irkutsker Radaranlage abdeckt“, so Borissow. 

    Laut dem Vize-Verteidigungsminister bietet die neue Radaranlage einen sicheren Schutz in Bezug auf den Start, das Ziel und den berechneten Fallpunkt jeder beliebigen ballistischen Rakete.

    Luftabwehr-Radare der Baureihe Woronesch wurden in Lechtusi (bei Sankt Petersburg), Armawir (Region Krasnodar), der nordwestlichen Exklave Kaliningrad und bei Irkutsk aufgestellt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sollen derartige Anlagen in Zukunft auch in den Regionen Altai und Krasnojarsk und im Gebiet Orenburg stationiert werden.

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