09:34 12 Dezember 2017
SNA Radio
    Militär

    Modernste französische Luftabwehr-Fregatte bricht in Richtung Syrien auf

    Militär
    Zum Kurzlink
    Unruhen in Syrien (3838)
    0 01

    Frankreich hat seine modernste Luftabwehr-Fregatte an die syrische Küste entsandt, berichtet das französische politische Wochenmagazin „Le Point“.

    Frankreich hat seine modernste Luftabwehr-Fregatte an die syrische Küste entsandt, berichtet das französische politische Wochenmagazin „Le Point“.

    Das Kommando der französischen Marine soll nach „Le Point“-Angaben  beschlossen haben, die Fregatte „Chevalier Paul“ aus dem Mittelmeerhafen von Toulon vor die syrische Küste zu verlegen. Das Kriegsschiff ist für den Schutz von großen Schiffsformationen im Raum von Kampfhandlungen bestimmt.

    Das französische Verteidigungsamt enthielt sich eines Kommentars zu den Aufgaben der Fregatte. Es handle sich um eine „übliche Tätigkeit“ der Streitkräfte, hieß es.

    Das Kommando der internationalen Koalitionskräfte, die derzeit vermutlich aufgestellt werden, könnte die Chevalier Paul bei einer Militäroperation gegen Syrien einsetzen, sollte das Regime von Präsident Baschar al-Assad seine Luftwaffe gegen die Nato-Schiffe schicken.

    Im Nahen Osten ist laut US-amerikanischen und britischen Medien eine Formation gebildet worden, die Syrien einen starken Luftschlag versetzen kann.

    So ist im östlichen Mittelmeer eine Formation der US-Marine präsent, die sich aus vier mit Tomahawk-Marschflugkörpern bestückten Zerstörern (Gravely, Barry, Mahan und Ramage) zusammensetzt. In der Region halten sich auch das Landungsschiff „Bulwark“, das das Flaggschiff der britischen Marine ist, sowie ein britisches U-Boot vom Typ Trafalgar mit Tomahawk-Marschflugkörpern an Bord auf.

    Im Adriatischen Meer kreuzen die britischen Hubschrauberträger „Illustrious“ sowie die Fregatten „Montrose“ und „Westminster“.

    Im Roten Meer befindet sich zurzeit eine US-Schiffsformation von Flugzeugträgern mit der „Harry S. Truman“ an der Spitze sowie mit den Landungsschiffen „San Antonio“ und „Kearsarge“.

    Im Persischen Golf befindet sich derzeit eine Schiffsformation von Flugzeugträgern mit dem US-Schiff „Nimitz“ an der Spitze.

    Bei Bedarf kann auch der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“, der sich vorerst im westlichen Mittelmeer befindet, in Richtung der Kampfhandlungszone aufbrechen.

    Eine Luftunterstützung der Militäroperation kann von den Nato-Luftstützpunkten in Europa und im Raum des Persischen Golfes gegeben werden.

    Themen:
    Unruhen in Syrien (3838)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren