00:58 23 Oktober 2018
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    Kreml warnt wieder vor Syrien-Schlag – Opposition wird Interesse an Verhandlungen verlieren

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    „Genf 2“-Konferenz zu Syrien (286)
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    Die syrische Opposition wird ihr ohnehin schon schwaches Interesse an den Verhandlungen (mit dem Regime) nach einem Schlag gegen Syrien gänzlich verlieren, erklärte der Chef der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Iwanow, am Samstag in Stockholm.

    Die syrische Opposition wird ihr ohnehin schon schwaches Interesse an den Verhandlungen (mit dem Regime) nach einem Schlag gegen Syrien gänzlich verlieren, erklärte der Chef der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Iwanow, am Samstag in Stockholm.

    Nach der bewaffneten Einmischung in Syrien werde die Opposition damit rechnen, dass die USA das syrische Regime wie seinerzeit in Libyen komplett zerbombten und den Extremisten den Weg zu einem leichten Sieg ebneten, sagte Iwanow in der 10. Konferenz des Londoner internationalen Instituts für strategische Studien.

    Der Kremlbeamte erinnerte daran, dass Russland im Rahmen der Realisierung der russisch-amerikanischen Initiative vom 7. Mai 2013 seinen Teil des Weges zurückgelegt hatte: „Damaskus erklärte sich bereit, eine repräsentative Delegation nach Genf zu entsenden.“ „Aber die US-Partner können von den Oppositionellen bislang keine Zustimmung für die Teilnahme an der Syrien-Friedenskonferenz erzwingen.“ Die Behauptung Washingtons, dass ein Schlag mit Marschflugkörpern gegen Syrien den Friedensprozess in dem arabischen Land nur fördern werde, sei unseriös und verantwortungslos, sagte Iwanow.

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