02:45 18 Juli 2018
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    Präsidialamtschef Iwanow: Russland gegen Teilung Syriens

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    „Genf 2“-Konferenz zu Syrien (286)
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    Russland geht nach Kremlangaben davon aus, dass Syrien nicht geteilt wird und einheitlicher Staat bleibt.

    Russland geht nach Kremlangaben davon aus, dass Syrien nicht geteilt wird und einheitlicher Staat bleibt.

    „Aber es handelt sich dabei um eine innere Frage des (syrischen) Staates selbst“, sagte der Chef der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Iwanow, am Samstag in Stockholm. „Wir können das nicht beeinflussen. Dass aber in Syrien Christen getötet werden, hatte ich bereits erwähnt“, sagte der Kremlbeamte, der in der schwedischen Hauptstadt an der 10. Konferenz des Londoner Internationalen Instituts für strategische Studien (IISS) teilgenommen hatte.

    Russland werde von seinem Vetorecht im Weltsicherheitsrat nicht immer „nur aus dem Prinzip“ Gebrauch machen. „Sollte der Schuldige am Kampfstoffeinsatz in Syrien unwiderlegbar festgestellt werden, wird die Frage dann ganz anders formuliert. Solange aber keine Beweise vorliegen, wird sich unsere bisherige Position nicht ändern“, sagte Iwanow.

    Ohne Genf-2 sei eine Beilegung der Syrien-Krise kaum denkbar. Zugleich sagte der Kremlbeamte, dass die Terroristen, die in Syrien Krieg führen, an keinen Verhandlungen interessiert sind.

    Auf die Frage, ob die Position Russlands die Schlüsselrolle bei der Abwendung einer militärischen Invasion in Syrien gespielt hatte, sagte Iwanow: „Das würde ich so nicht behaupten. Auf dem G20-Gipfel in St. Petersburg hatten die Länder der BRICS-Gruppe eine Syrien-Erklärung angenommen. Und was sind denn die BRICS-Länder? Das sind zwei Drittel der Erdbevölkerung.“

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