08:57 24 August 2017
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    „Farce der Feindseligkeit“: Pjöngjang kritisiert Militärparade in Südkorea

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    Die nordkoreanischen Behörden haben die Militärparade, die am Dienstag in Südkorea anlässlich des Tages der Streitkräfte stattgefunden hat, scharf verurteilt und sie als „Demonstration der Konfrontation“ bezeichnet, meldet die Agentur Yonhap unter Hinweis auf nordkoreanische Medien.

    Die nordkoreanischen Behörden haben die Militärparade, die am Dienstag in Südkorea anlässlich des Tages der Streitkräfte stattgefunden hat, scharf verurteilt und sie als „Demonstration der Konfrontation“ bezeichnet, meldet die Agentur Yonhap unter Hinweis auf nordkoreanische Medien.

    „Dieses Ereignis ist eine Farce der Feindseligkeit, die die Konfrontation innerhalb der Nation verstärkt“, heißt es in einer Mitteilung der Zeitung „Nodon Sinmun“, dem Organ der Partei der Arbeit Koreas.
    Die Zeitung nannte Südkorea und die USA „ Störer des innerkoreanischen Dialogs“ und wies darauf hin, dass die Militärparade ihre wahren Absichten gezeigt habe.

    An der Militärparade, die am 1. Oktober in einem Luftwaffenstützpunkt südlich von Seoul stattfand, nahmen 11 000 Armeeangehörige teil. Es wurden auch 190 Arten von Bodentechnik und 120 Flugzeuge präsentiert.

    Der Militärparade wohnten erstmals US-Verteidigungsminister Chuck Hagel und der Generalstabschef der US-Streitkräfte Martin Dempsey bei, die sich zu einem  Besuch in Seoul aufhalten.

    Während der Parade wurden der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal die Raketen Hyeonmu 2 und Hyeonmu 3 mit einer Reichweite von jeweils 500 und 1000 Kilometern gezeigt.

    Beide Raketen werden von mobilen Startrampen abgefeuert. Präsentiert wurden auch Torpedos, die von Schiffen und U-Booten gestartet werden, sowie See-Luft-Raketen und Seezielraketen. Zu sehen waren auch die Raketen Spike aus israelischer Produktion , die mit Hilfe eines Satellitenbeobachtungssystems die unterirdischen Anlagen Nordkoreas vernichten können.

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