06:00 19 November 2017
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    Syriens Mufti: 3000 Bürger Russlands und anderer GUS-Länder kämpfen für syrische Opposition

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    Mehr als 3000 Russen und Bürger anderer GUS-Länder nehmen an dem bewaffneten Konflikt in Syrien auf der Seite der Opposition teil, teilte der Mufti von Syrien, Scheich Ahmed Hassun, bei seinem Treffen mit dem Rektor der Moskauer islamischen Universität, Damir Chairetdinow, mit.

    Mehr als 3000 Russen und Bürger anderer GUS-Länder nehmen an dem bewaffneten Konflikt in Syrien auf der Seite der Opposition teil, teilte der Mufti von Syrien, Scheich Ahmed Hassun, bei seinem Treffen mit dem Rektor der Moskauer islamischen Universität, Damir Chairetdinow, mit.

    „Es gibt mindestens 2000 Russischstämmige, die meisten davon sind aus dem Nordkaukasus“, teilte die Geistliche Verwaltung der Muslime des Europäischen Russlands (DUMER) mit Hinweis auf den Großmufti am Freitag mit. Es handle sich dabei um Angaben aus Regierungsquellen, hieß es.

    Bei rund 1300 liege die Zahl der Extremisten aus anderen GUS-Ländern, die in Syrien kämpfen, teilte der Großmufti mit.

    Seinen Worten zufolge ist in Syrien die Gefahr einer religiösen Spaltung der Gesellschaft, darunter auch innerhalb des Islams, groß.

    „Bei dem Gespräch hat er mehrmals betont, dass sich jeder Moslem vor allem als Moslem und nicht als Anhänger eines Zweiges des Islams präsentieren muss“, heißt es in der Mitteilung.

    Mit Tränen in den Augen erzählte der Mufti über den tragischen Tod seines 21-jährigen Sohnes, der von ausländischen Söldnern beim Verlassen einer Moschee getötet wurde, heißt es ferner.

    Syriens Großmufti hatte sich diese Woche in Ufa, Hauptstadt der russischen Teilrepublik Baschkirien, aufgehalten, um an moslemischen Feierlichkeiten teilzunehmen. Danach traf er in Moskau ein.

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