07:32 23 Februar 2018
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    Russische Luftabwehr erwartet bis Jahreswechsel weitere Panzir-S-Systeme

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    Die russische Luft- und Weltraumverteidigung, die kürzlich sechs neue Kurzstrecken-Luftabwehrsysteme vom Typ Panzir-S in den Dienst gestellt hat, erwartet bis Jahresende zwölf weitere Anlagen dieses Typs.

    Die russische Luft- und Weltraumverteidigung, die kürzlich sechs neue Kurzstrecken-Luftabwehrsysteme vom Typ Panzir-S im Raum Moskau aufgestellt hat, erwartet bis Jahresende zwölf weitere Anlagen dieses Typs.

    Dies teilte der Befehlshaber der Luft- und Weltraumverteidigung, Alexander Golowko, in einem Interview für RIA Novosti mit. Darüber hinaus wird nach seinen Worten ein weiteres Flugabwehrregiment im Raum Moskau mit den neuen Langstrecken-Raketensystemen S-400 ausgestattet.

    Bislang sind fünf russische Regimenter mit den neuen Luftabwehr-Raketensystemen ausgestattet. Zwei von ihnen sind in den Moskauer Vororten Dmitrow und Elektrostal stationiert. Weitere Standorte sind die Ostsee, Nachodka (Fernost) und Südrussland. Jedes Regiment besteht aus zwei bis drei Raketenabteilungen mit jeweils acht bis zwölf S-400-Anlagen. Jede Anlage hat wiederum vier Raketen, die bei einer Reichweite von 400 Kilometern Ziele in bis zu 50 Kilometern Höhe abschießen können. Bis 2020 will Russland insgesamt 56 Divisionen mit den S-400-Systemen ausstatten.

    Das S-400-System, das in den nächsten Jahrzehnten den Kern der russischen Luftverteidigung bilden soll, kann mit einer Reichweite von 400 Kilometern alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern bekämpfen und auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben gegen das System keine Chance.

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