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    Kiew: Westerwelle geht mit Klitschkos auf „Euro-Maidan“

    © RIA Novosti . Alexei Kudenko
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    Pro-EU-Proteste in Kiew (416)
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    Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat am Mittwoch gemeinsam mit Oppositionellen den Kiewer Unabhängigkeitsplatz, das Zentrum der Pro-EU-Proteste in der Ukraine, besucht.

    Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat am Mittwoch gemeinsam mit Oppositionellen den Kiewer Unabhängigkeitsplatz, das Zentrum der Pro-EU-Proteste in der Ukraine, besucht. 

    Westerwelle, der gemeinsam mit dem Oppositionspolitiker Vitali Klitschko und dessen Bruder, dem Box-Weltmeister Wladimir Klitschko, im Protestlager erschien, wurde dort mit lauten Rufen der Zustimmung empfangen, heißt es auf der Website der „Vaterland“-Partei von Ex-Premier Julia Timoschenko.

    Gemeinsam mit dem deutschen Politiker war auch der Leiter der Parlamentsfraktion von „Vaterland“, Arseni Jazenjuk, auf dem Platz angekommen. Westerwelle sicherte Klitschko und Jazenjuk zu, dass die Tür nach Europa für die Ukraine weiter offen stehe. 

    Die Massenproteste von EU-Befürwortern in Kiew und anderen Regionen der Ukraine hatten am 21. November begonnen, als die Regierung des Landes bekanntgab, dass das geplante Assoziiierungsabkommen mit der EU auf Eis gelegt wird. 

    Am 30. November griff die Spezialeinheit „Berkut“ mit Gewalt gegen die Pro-EU-Demonstranten im Zentrum von Kiew durch. Auch am Sonntag kam es zu Zusammenstößen, die weitere Verletzte forderten. 

    Die EU-Befürworter halten mehrere Regierungsgebäude besetzt und harren in Zelten auf dem zentralen Unabhängigkeitsplatz aus. Die Protestbewegung bezeichnet sich selbst mit dem Schlagwort "Euro(päischer)-Maidan" Das ukrainische Wort "Maidan" für "Platz" steht seit der "Orangenen Revolution" auch synonym für Straßenproteste. Unter den Forderungen der Oppositionellen sind der Rücktritt der Regierung und vorgezogene Neuwahlen.

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