21:35 21 November 2018
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    Russisches Militär stellt neuartigen Überhorizontradar in Dienst

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    Das russische Militär hat in der Teilrepublik Mordwinien an der Wolga einen neuen Radar in Betrieb genommen. Die Überhorizont-Radaranlage „Container“ mit einer Reichweite von 3000 km ist imstande, Luftziele in Westeuropa zu lokalisieren.

    Das russische Militär hat in der Teilrepublik Mordwinien an der Wolga einen neuen Radar in Betrieb genommen. Die Überhorizont-Radaranlage „Container“ mit einer Reichweite von 3000 km ist imstande, Luftziele in Westeuropa zu lokalisieren.

    Dass der neue Radar bereits in Betrieb ist, bestätigte der zuständige Ressortleiter in der russischen Luft- und Weltraumverteidigung, Andrej Rostowzew, am Montag. Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte: „Diese Anlage ermöglicht uns, unsere Kontroll- und Überwachungshorizonte in die westliche Richtung zu erweitern.“ Der Befehlshaber der Luft- und Weltraumverteidigung, Alexander Golowko, teilte nach Angaben der Onlinezeitung Gazeta.ru mit, dass der neue Radar unter anderem militärische und zivile Flugzeuge über Westeuropa überwache.

    Laut dem Militärexperten Said Aminow wird die neue Anlage die konventionellen Frühwarn-Radare vom Typ Wononesch ergänzen, so dass das russische Militär im Fall eines überraschenden Raketenstarts aus dem Westen „besser informiert“ ist, so Gazeta.ru. Der Direktor des Moskauer Forschungszentrums für Weltwaffenhandel (CAWAT), Igor Korotschenko, sagte, dass zehn bis zwölf solche Radare zusammen mit den neusten Raketenabwehrsystemen S-500 einen lückenlosen Raketenabwehrschild über Russland bilden könnten.

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