03:20 03 Juni 2020
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    Russland will seinen neuen Eisenbahn-Raketenkomplex mit einer ballistischen Flüssigtreibstoff-Interkontinentalrakete mit einem Mehrfachsprengkopf ausrüsten, die auf der Basis der Jars-Raketen entwickelt wird.

    Russland will seinen neuen Eisenbahn-Raketenkomplex mit einer ballistischen Flüssigtreibstoff-Interkontinentalrakete mit einem Mehrfachsprengkopf ausrüsten, die auf der Basis der Jars-Raketen entwickelt wird. 

    Wie der Befehlshaber der strategischen Raketentruppen, Sergej Karakajew, am Mittwoch Journalisten mitteilte, stellt der mobile landgestützte Raketenkomplex auf Schienen eine Gegenmaßnahme zum US-Programm für einen blitzschnellen „Globalschlag“ (Prompt Global Strike) dar, mit dem innerhalb einer Stunde nach Beschlussfassung Objekte an jedem Punkt des Erdballs vernichtet werden können.

    „Es handelt sich um eine Modifikation einer Reihe von Raketenwaffen, die 47 Tonnen wiegen. Zum Vergleich: die Rakete im alten Eisenbahn-Raketenkomplex war 110 Tonnen schwer“, so Karakajew.

    Die Ausarbeitung des Skizzenprojekts des neuen Raketenkomplexes soll in der ersten Hälfte  2014 abgeschlossen sein. 

    Der sowjetische „Raketenzug“ war im Jahr 2005 im Zusammenhang mit den Bestimmungen des Vertrages über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START-Vertrag) ausgemustert worden, den die Präsidenten der USA und Russlands, George Bush und Boris Jelzin, im Januar 1993 unterzeichnet hatten. Der neue START-3-Vertrag verbietet nicht die Entwicklung neuer Raketenkomplexe, auch nicht die von eisenbahngestützten.

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