05:08 25 September 2018
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    Russischer Vizepremier: Nato plant seit Jahren Arktis-Offensive

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    Die Länder der Nordatlantikallianz haben laut dem russischen Vizepremier Dmitri Rogosin bereits seit 2009 eine Steigerung der militärischen Aktivitäten in der Arktis im Sinne.

    Die Länder der Nordatlantikallianz haben laut dem russischen Vizepremier Dmitri Rogosin bereits seit 2009 eine Steigerung der militärischen Aktivitäten in der Arktis im Sinne.

    „Noch als Russlands Nato-Botschafter war ich Zeuge einiger Beratungen, die die Atlantisten zur Thematik der Arktis-Präsenz führten“, berichtete er in einer Sitzung des Maritimen Kollegiums. 

    Seinen Worten nach wurden diese Beratungen vor dem Hintergrund der Eisschmelze und der Klimaerwärmung geführt, die in Kürze zu einer Auslastung des Nördlichen Seewegs mit Gütertransporten führen würden.

    Dem Vizepremier zufolge ist dieser Anlass jedoch aus der Luft gegriffen. Seiner Meinung nach wurden in den Jahren 2009 bis 2010 in Brüssel, Washington, Ottawa und anderen Metropolen Pläne zur Steigerung der militärischen Aktivitäten in der Arktis-Region besprochen.

    „Die militärische Tätigkeit wird jedes Mal mit wirtschaftlichen Ambitionen bemäntelt. Es wäre sonderbar, wenn Russland, das eine ausgedehnte Zone der Arktis-Küste hat, nicht mit aktiven und entschlossenen Handlungen zur Arktis-Erschließung begonnen hätte“, so der Vizepremier.

    Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu die im Jahr 2014 bevorstehende Aufstellung einer Truppengruppierung zum Schutz der nationalen Interessen Russlands in der Arktis bekannt gegeben. Die Wiederherstellung der dortigen Infrastruktur wurde bereits in Angriff genommen.

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