17:39 15 Oktober 2018
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    US-Zeitung: Damaskus soll russische „Jachont“-Raketen der Hisbollah zugespielt haben

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Die radikalislamische Bewegung Hisbollah soll von ihrem Verbündeten Damaskus einem Zeitungsbericht zufolge Raketensysteme russischer Produktion erhalten haben.

    Die radikalislamische Bewegung Hisbollah soll von ihrem Verbündeten Damaskus einem Zeitungsbericht zufolge Raketensysteme russischer Produktion erhalten haben.

    Es handle sich unter anderem um Schiffsabwehrraketen P-800 „Onyx“, deren Export-Modifikation als „Jachont“ (NATO-Code: SS-N-26) bekannt sei, berichtete The Wall Street Journal unter Berufung auf nicht genannte „US-amerikanische Regierungsquellen“. Dem Blatt zufolge soll die Hisbollah über ganze Raketenarsenale verfügen. Dabei sei ein Teil der Raketensysteme in den Libanon gebracht worden, ein anderer befinde sich in Geheimdepots auf dem Territorium Syriens. „Unter den Raketen sind auch iranische Komplexe ‚Fateh-110‘ und russische ‚Buk-M1-2‘ (NATO-Code: SA-17 Grizzly)“, schrieb die Zeitung.


    Die Wall Street Journal erinnerte auch daran, dass Israel im vergangenen Jahr mehrmals versucht hatte, die Waffenlieferungen an den Libanon zu verhindern und libanesische Rüstungsarsenale zu zerstören. In der Nacht zum 30. Januar sei bei einem Luftangriff in Syrien eine Autokolonne mit Raketen SA-17 „Buk“ vernichtet worden. Damals sei auch dem Zentrum CERS ein ernsthafter Schaden zugefügt worden, in dem nach Expertenansicht chemische und biologische Waffen entwickelt würden, hieß es.

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