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16:26 19 Oktober 2019
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    Russische Langstreckenbomber fliegen 8000 km nonstop

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    Die russische Luftwaffe hat wieder Langstreckenbomber auf Patrouillen geschickt: Zwei Maschinen vom Typ Tu-95MS (Nato-Codename „Bear“) haben rund 8000 km über dem Pazifik zurückgelegt, wie die Luftwaffe am Dienstag mitteilte.

    Die russische Luftwaffe hat wieder Langstreckenbomber auf Patrouillen geschickt: Zwei Maschinen vom Typ Tu-95MS (Nato-Codename „Bear“) haben rund 8000 km über dem Pazifik zurückgelegt, wie die Luftwaffe am Dienstag mitteilte. 

    Die Flugzeuge seien vom Stützpunkt Ukrainka im Fernost-Gebiet Amur gestartet und über neutralen Gewässern des Ochotskischen Meeres, des Pazifiks, entlang der japanischen Inseln und der Insel Sachalin geflogen, sagte Luftwaffensprecher Igor Klimow. Die Piloten haben unter anderem den Flug über einem Seegebiet ohne Orientierungspunkte und unter schwierigen Wetterverhältnissen trainiert. Der Flug habe bei einer durchschnittlichen Fluggeschwindigkeit von 850 km/h und einer Flughöhe von 10.000 Metern mehr als neun Stunden gedauert.

    Vier russische Jagdflugzeuge vom Su-27 haben die Bomber begleitet, ein Radarflugzeug А-50 habe für die Koordinierung gesorgt, hieß es. Überdies habe Japan Jagdflugzeuge F-15J und F-2 aufsteigen lassen.

    Russische Langstreckenflugzeuge patrouillieren seit Jahren über der Arktis, dem Atlantik sowie dem Pazifik und dem Schwarzen Meer. Nach Angaben der Luftwaffe erfolgen alle Flüge über neutralen Gewässern und in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Flugregeln, ohne die Luftgrenzen anderer Staaten zu verletzen.

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