20:43 29 März 2020
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    Dem russischen Botschafter in Nacaragua, Nikolai Wladimir, liegen keine Informationen über mögliche Verhandlungen hinsichtlich der Einrichtung russischer Militärbasen in diesem zentralamerikanischen Land vor.

    Dem russischen Botschafter in Nicaragua, Nikolai Wladimir, liegen keine Informationen über mögliche Verhandlungen hinsichtlich der Einrichtung russischer Militärbasen in diesem zentralamerikanischen Land vor.

    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte zuvor über die Pläne Russlands  gesprochen, die Anzahl der Militärbasen im Ausland zu erhöhen. Ihm zufolge wird mit mehreren Ländern, darunter mit Vietnam, Kuba, Venezuela, Nicaragua, den Seychellen und Singapur, darüber verhandelt. 

    Wladimir weiß nach eigenen Angaben von keinerlei Verhandlungen über Militärbasen. Es gebe derzeit keine solche Militärbasis, sagte der Botschafter am Mittwoch telefonisch zu RIA Novosti kurz nach der feierlichen Übergabe russischer Technik zur Bekämpfung von Naturkatastrophen an Nicaragua.

    Mit der Wiederaufnahme des Patrouilleneinsatzes durch russische Schiffe im Weltmeer sei es notwendig geworden, die Versorgung der Schiffe zu sichern, so Wladimir. Der Kreuzer „Moskwa“ habe (im vergangenen August, Red.) Nicaragua besucht und dort Lebensmittel und Trinkwasser aufgenommen, ergänzte der Botschafter. Es sei allgemein üblich, dass Schiffe ausländische Häfen anliefen. Der Diplomat schloss solche Hafenbesuche russischer Schiffe auch in Zukunft nicht aus.

    © RIA Novosti .
    Russlands Kriegsflotte

    Wie der nicaraguanische Vize-Präsidenten Omar Halleslevens bereits früher erklärte, verbietet die Verfassung des Landes die Einrichtung von ausländischen Militärstützpunkten im Land. Die Opposition im nicaraguanischen Parlament verwies darauf, dass keine russischen Militärbasen im Land stationiert werden dürfen, weil dies der Verfassung des Landes widerspreche.

    Der russische Botschafter teilte auch mit, dass Russland in den vergangenen drei Jahren Nicaragua unterschiedliche Technik für Zivilschutzwecke im Gesamtwert von mehr als 26 Millionen US-Dollar, darunter 48 Feuerlöschfahrzeuge, vier Straßenbauausrüstungen, sechs Feldlazarette, Ausrüstungen für Trümmerräumung und ein Tsunami-Frühwarnsystem, übergeben habe.

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