17:25 26 September 2018
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    Sergej Schoigu

    Moskau teilt Optimismus des Westens zu Afghanistan nicht - Verteidigungsminister

    © RIA Novosti . Sergey Guneev
    Militär
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    Lage in Afghanistan (867)
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    Moskau teilt laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu den Optimismus des Westens über Aussichten auf eine Stabilisierung der Lage in Afghanistan nicht und erwartet eine Verstärkung der Terroraktivitäten nahe der russischen Grenze.

    Moskau teilt laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu den Optimismus des Westens über Aussichten auf eine Stabilisierung der Lage in Afghanistan nicht und erwartet eine Verstärkung der Terroraktivitäten nahe der russischen Grenze.

    Internationale Terror- und Extremistenorganisationen seien in Afghanistan nach wie vor sehr aktiv, sagte Schoigu am Dienstag bei einem Treffen der Verteidigungsminister der Mitgliedsländer der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO).

    In den afghanischen Gebieten, in denen einheimische Sicherheitskräfte die Kontrolle übernommen haben, werden verstärkte Aktivitäten der bewaffneten Opposition festgestellt, betonte Schoigu.

    „Wir prognostizieren eine Verstärkung der Terroraktivitäten in der Nähe der russischen Grenze“, fügte er an.

    Russland sei über die weitere Entwicklung in Afghanistan nach dem Abzug der internationalen Schutztruppe ISAF besorgt. „Kabul wird kaum imstande sein, selbstständig dem islamischen Extremismus entgegenzuwirken.“

    Es bestehe auch Ungewissheit, was die weitere Zusammenarbeit zwischen Kabul und den USA angeht.

    Washington setze Kabul weiter unter Druck, um möglichst schnell ein bilaterales Abkommen im Sicherheits- und Verteidigungsbereich zu den Bedingungen abzuschließen, welche von den USA diktiert werden, betonte  Russlands Verteidigungsminister.

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