09:33 12 Dezember 2017
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    Experte schließt Stationierung von Kampfbombern auf der Krim nicht aus

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    Die Präsenz eines US-Zerstörers im Schwarzen Meer kann Russland nach Expertenansicht zur Stationierung von Kampfjets, darunter Tu-22M3-Bombern, auf der Halbinsel Krim veranlassen.

    Die Präsenz eines US-Zerstörers im Schwarzen Meer kann Russland nach Expertenansicht zur Stationierung von Kampfjets, darunter Tu-22M3-Bombern, auf der Halbinsel Krim veranlassen.

    Handlungen der USA könnten auch den Bau neuer U-Boote und Fregatten beschleunigen, sagte der Chefredakteur des Magazins „Nazionalnaja Oborona“ (Nationale Verteidigung), Igor Korotschenko, am Mittwoch in Moskau. „Das ist ein guter Anlass für Russland, die Infrastruktur seiner Marine im Schwarzen Meer durch die Aufstellung mobiler Schiffsabwehrkomplexe auszubauen“, sagte er.

    Laut Plänen soll die Schwarzmeerflotte Russlands bis 2020 durch sechs dieselgetriebene U-Boote und sechs Fregatten verstärkt werden. „Aber die Vereinigte Schiffbaugesellschaft OSK hat alle Möglichkeiten, diese Arbeiten zu beschleunigen… Die geplanten Schritte werden es gestatten, die gegenwärtigen und potentiellen Gefahren zu neutralisieren, die aus den Handlungen der USA im Schwarzen Meer resultieren“, sagte Korotschenko.

    Der US-Zerstörer „Donald Cook“, der am Donnerstag in das Schwarze Meer einlaufen wird, ist mit dem Aegis-Raketenabwehrsystem und Tomahawk-Marschflugkörpern ausgestattet. Das Kriegsschiff der Arleigh-Burke-Klasse hat seinen ständigen Stützpunkt in Spanien.

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