03:46 15 November 2018
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    Ukraine-Krise: Von ukrainischer Armee belagertes Slawjansk hat 2500 Verteidiger

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    Die Volkswehr in der von der ukrainischen Armee belagerten Stadt Slawjansk im Osten des Landes hat etwa 2500 Verteidiger. Das teilte der vom Volk gewählte Bürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, am Donnerstag Journalisten mit.

    Die Volkswehr in der von der ukrainischen Armee belagerten Stadt Slawjansk im Osten des Landes hat etwa 2500 Verteidiger. Das teilte der vom Volk gewählte Bürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, am Donnerstag Journalisten mit.

    „Das sind hauptsächlich Ortsansässige, es gibt auch unsere Gesinnungsgenossen aus anderen Städten und Regionen, darunter meine ehemaligen Sowjetarmee-Kameraden aus Russland, Moldawien und Kasachstan.“ Auf die Frage, welche Waffen die Volkswehrangehörigen haben, sagte der Bürgermeister, dass einige mit Kalaschnikows bewaffnet sind. Andere hätten Kisten mit Molotow-Cocktails.

    Zuvor hatten die Verteidiger der Stadt einige Luftlande-Schützenpanzer erbeutet, als die 25. Dnepropetrowsker Luftlandebrigade versucht hatte, Slawjansk einzunehmen. Einigen Angaben zufolge rückt die ukrainische Armee jetzt mit etwa 11 000 Mann sowie mit dutzenden gepanzerten Fahrzeugen und mit der Luftwaffe in der Region vor. Ponomarjow zufolge gehen die Verteidiger davon aus, dass Slawjansk in der Nacht zum Freitag gestürmt wird.

    Am Donnerstag hatte die ukrainische Armee ihre „Anti-Terror-Operation“ im Raum von Slawjansk wieder aufgenommen, dessen Einwohner sich weigern, die Machthaber in Kiew als legitim anzuerkennen. Zuerst war von fünf Toten auf der Seite der Volkswehr die Rede gewesen. Nach jüngsten Erkenntnissen gab es bei dem Schusswechsel einen Toten und einen schwer Verletzten.

    Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Armeeeinsatz gegen die Bevölkerung in der Ukraine als ein „sehr ernstes Verbrechen“, das unweigerlich Folgen haben werde.

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