03:47 24 Juni 2018
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    „Donezker Volksrepublik“: Keine Gespräche mit Okkupanten

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Führung der selbsternannten „Donezker Volksrepublik“ will keine Verhandlungen mit Kiew führen, solange das Territorium der Donbass-Region von den ukrainischen Truppen okkupiert bleibt. Das erklärte der zum Republikchef ernannte Alexander Borodaj am Samstag.

    Die Führung der selbsternannten „Donezker Volksrepublik“ will keine Verhandlungen mit Kiew führen, solange das Territorium der Donbass-Region von den ukrainischen Truppen okkupiert bleibt. Das erklärte der zum Republikchef ernannte Alexander Borodaj am Samstag.

    „Mit den Kiewer Machthabern werden keine Gespräche geführt, weil die Republik faktisch im Kriegszustand ist“, sagte Borodaj auf einer Pressekonferenz nach Angaben des Internetportals ostro.org. „Die Rede von einem Dialog wird erst möglich sein, nachdem der letzte Soldat die Donbass-Region verlassen hat. Dabei geht es nicht um ukrainische Soldaten, sondern um Angehörige der von Oligarchen kontrollierten Formationen, vor allem aus dem Gebiet Dnepropetrowsk“, hieß es.

    „Die Führung der Donezker Volksrepublik plant auch keine Verhandlungen mit dem (von Kiew ernannten) Vorsitzenden der Gebietsverwaltung Donezk, Sergej Taruta. „Er hält sich zu lange auf dem Donezker Boden auf“, sagte Borodaj.

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