08:17 05 Juni 2020
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    Nato-Raketenabwehrsysteme in Georgien? – Moskau äußert Besorgnis

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    Moskau ist laut Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch über den Vorschlag des georgischen Verteidigungsministers Irakli Alassania besorgt, Raketenabwehrsysteme der Nato auf dem Territorium dieses Landes zu stationieren.

    Moskau ist laut Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch über den Vorschlag des georgischen Verteidigungsministers Irakli Alassania besorgt, Raketenabwehrsysteme der Nato auf dem Territorium dieses Landes zu stationieren.

    „So manche Politiker in Georgien sind bemüht, um einen beliebigen Preis eine Aufnahme in die Nato durchzusetzen“, sagte Lukaschewitsch am Donnerstag vor Journalisten. „Sehr besorgt sind wir über die Äußerung von Georgiens Verteidigungsminister Alassania in Washington, in der er zu einer Stationierung von Raketenabwehrsystemen der USA und der Nato in Georgien aufrief.“

    „Bei uns müssen Fragen entstehen, was gemeint war und vor wem diese Systeme schützen sollen“, hieß es.

    Im Januar 2014 hatte der georgische Premier Irakli Garibaschwili erklärt, sein Land hoffe darauf, beim Nato-Gipfel 2014 den Aktionsplan für den Beitritt zu bekommen. Später erklärte US-Präsident Barack Obama, die Allianz plane momentan keine Erweiterung.

    Beim Nato-Gipfel im April 2008 in Bukarest war bestätigt worden, dass Georgien und die Ukraine in Zukunft Nato-Mitglieder werden können, wenn diese Länder den Standards der Allianz entsprechen würden.

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