08:20 22 September 2017
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    Sewmasch legt im Juli zwei Atom-U-Boote für russische Kriegsmarine auf Kiel

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    Die Werft Sewmasch in Nordwestrussland wird im Juli gleichzeitig mit dem Bau von zwei Atom-U-Booten für die nationale Kriegsmarine beginnen, wie RIA Novosti aus Rüstungskreisen in Moskau erfuhr.

    Die Werft Sewmasch in Nordwestrussland wird im Juli gleichzeitig mit dem Bau von zwei Atom-U-Booten für die nationale Kriegsmarine beginnen, wie RIA Novosti aus Rüstungskreisen in Moskau erfuhr.  

    Das Atom-U-Boot „Knjas Oleg“, das fünfte der Baureihe 955 Borei, werde am 19. Juli im Werk Sewmasch in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt, bestätigte ein ranghoher Vertreter aus der Rüstungsindustrie. Am selben Tag werde Sewmasch mit dem Bau des vierten Atom-U-Bootes der Klasse Jassen beginnen.

    Die russischen Seestreitkräfte verfügen derzeit über 60 U-Boote, darunter zehn strategische Atom-U-Boote und etwa 30 atomgetriebene Mehrzweck-U-Boote. Bis 2020 soll die Marine insgesamt acht U-Boote der Borei-Klasse bekommen. Die beiden ersten U-Boote, die „Juri Dolgoruki“ und „Alexander Newski“ haben bereits den Dienst angetreten. Das dritte U-Boot dieser Klasse, die „Wladimir Monomach“, soll noch in diesem Jahr folgen. Die Borei-Klasse soll ab 2018 die U-Boote Akula (Nato-Code Typhoon), Kalmar (Delta III) und Murena (Delta IV) ablösen und den Kern der strategischen Seestreitkräfte bilden.

    Jedes U-Boot der Borei-Klasse ist 170 Meter lang und 13,5 Meter breit und kann auf bis zu 29 Knoten beschleunigen. Die maximale Tauchtiefe beträgt bei einer Wasserverdrängung von 24.000 Tonnen 450 Meter. Bewaffnet werden die U-Boote mit jeweils zwölf Bulawa-Interkontinentalraketen. Jede dieser Raketen kann gleichzeitig bis zu zehn Ziele mit Atomsprengköpfen in einer Entfernung von 8.000 Kilometern angreifen.

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