05:52 19 November 2017
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    Luftangriff auf Lugansk wurde Wendepunkt für Einwohner der Stadt – Premier der „Lugansker Republik“

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Der Luftangriff auf Lugansk ist zu einem Wendepunkt geworden, nach dem Einwohner massenweise die Stadt verlassen und Klein- und Mittelstandsunternehmer ihre Tätigkeit einschränken, wie Wassili Nikitin, Premier der sogenannten Lugansker Volksrepublik, sagte.

    Der Luftangriff auf Lugansk ist zu einem Wendepunkt geworden, nach dem Einwohner massenweise die Stadt verlassen und Klein- und Mittelstandsunternehmer ihre Tätigkeit einschränken, wie Wassili Nikitin, Premier der sogenannten Lugansker Volksrepublik, sagte.

    Am Montag hatte die Volkswehr mitgeteilt, dass das ukrainische Militär einen Luftangriff auf das Gebäude der Gebietsadministration in Lugansk flog.

    Bei dem Luftangriff seien acht Zivilisten – fünf Frauen und drei Männer – ums Leben gekommen.

    Der russische Ombudsmann für Kinderrechte, Pawel Astachow, berichtete am Donnerstag, dass mehr als 8300 ukrainische Bürger am vergangenen Tag  in das Gebiet Rostow in Russland geflüchtet sind.

    Der russische Premier Dmitri Medwedew äußerte, dass bereits etwa 4000 ukrainische Bürger Russland um den Flüchtlingsstatus ersucht haben.

    „Vor dem Luftangriff gab es praktisch keine Flüchtlinge. Die Bevölkerung ist natürlich erschreckt. Viele reisen nach Russland aus. Nach dem Luftangriff gaben auch Klein- und Mittelstandsunternehmer diesem Druck nach. Viele Verkaufsstellen und Apotheken sind geschossen. Das verschlechtert natürlich die Wirtschaftslage“, sagte Nikitin in einem Interview für die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“, das am Freitag veröffentlicht wurde.

    Er berichtete auch, dass in der „Lugansker Republik“ eine freiwillige Mobilmachung erfolge und es nicht an Menschen mangele, die sich in die Volkswehr einreihen möchten.

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