02:13 26 September 2016
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Volkswehr: Kiewer Armee setzt Brandbomben ein Nationalgarde dementiert

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Im blutigen Konflikt zwischen den ukrainischen Behörden und den Regierungsgegnern im Osten der Ukraine hat die Kiewer Armee bei Slawjansk Brandbomben eingesetzt. Das teilte der Stab der Volkswehr in Slawjansk am Donnerstag mit.

Im blutigen Konflikt zwischen den ukrainischen Behörden und den Regierungsgegnern im Osten der Ukraine hat die Kiewer Armee bei Slawjansk Brandbomben eingesetzt. Das teilte der Stab der Volkswehr in Slawjansk am Donnerstag mit.

Augenzeugenberichten zufolge wurde Slawjansks Vorort Semjonowka am Mittwoch mit Brandmunition attackiert. „Eine solche Bombe explodiert über dem Boden und teilt sich in mehrere brennende Stücke, die weit auseinander fliegen“, sagte ein Ortsbewohner. Der Anschlag habe mehrere Brände in Semjonowka ausgelöst, hieß es. Das wäre der erste Einsatz von Brandbomben im Südosten der Ukraine.

Darüber hinaus wird das strategisch wichtige Semjonowka aus Haubitzen, selbstfahrenden Mörsern und Mehrfachraketenwerfern des Typs "Grad" beschossen. Das Feuer aus automatischen Waffen hörte auch in der Nacht zum Donnerstag nicht auf.

Medien berichteten, dass die ukrainische Armee in Semjonowka Phosphorbomben eingesetzt hatte. Der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenministeriums, Konstantin Dolgow, warf Kiew den Einsatz verbotener Waffen gegen die Bewohner von Slawjansk vor. Die ukrainische Nationalgarde dementierte die Berichte: „Die Nationalgarde hat Phosphorbomben in ihrem Arsenal nie gehabt“, hieß es in Kiew.

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