02:58 15 November 2018
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    Kiewer Gericht genehmigt Festnahme der Republikchefs in Donezk und Lugansk

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Ein Kiewer Kreisgericht hat einem Antrag der Justiz entsprochen und die Festnahme leitender Repräsentanten der selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk im Osten der Ukraine genehmigt. Das teilte die Pressestelle der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft am Montag in Kiew mit.

    Ein Kiewer Kreisgericht hat einem Antrag der Justiz entsprochen und die Festnahme leitender Repräsentanten der selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk im Osten der Ukraine genehmigt. Das teilte die Pressestelle der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft am Montag in Kiew mit.

    Es handelt sich insgesamt um elf Personen, darunter Regierungschef der Donezker Republik, Alexander Borodaj, ihren Sicherheitschef Alexander Chodakowski, und Vizeregierungschef Alexander Kaljuski sowie um den Verteidigungsminister der Lugansker Republik, Igor Plotnizki. Die Justiz wirft ihnen die „Gründung einer Terrororganisation“ vor.

    Am Montag hatten in Donezk Verhandlungen über die Umsetzung des von Präsident Pjotr Poroschenko vorgelegten Plans zur friedlichen Beendigung des Konflikts in der Ostukraine stattgefunden. An den Krisengesprächen nahmen der russische Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, der ukrainische Ex-Präsident Leonid Kutschma, der Leiter der gesellschaftlichen Organisation „Ukrainische Wahl“, Viktor Medwedtschuk, der Regierungschef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Alexander Borodaj, der Chef der Bewegung „Süd-Ost“, Oleg Zarjow, und Vertreter der Volksrepublik Lugansk teil.

     „Als Antwort auf die Feuereinstellung durch Kiew gehen wir die Verpflichtung ein, unsere Waffen ebenfalls bis zum 27. Juni ruhen zu lassen“, teilte Borodaj mit. „In diesem Fall werden wir in der Lage sein, zu Konsultationen über Verhandlungen zur friedlichen Beilegung des Konflikts überzugehen“, sagte er.

     

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