22:40 17 Dezember 2017
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    Donezker Republikchef sieht keine Chancen für Konsultationen mit Kiew

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    Eine Fortsetzung von Konsultationen von Vertretern der Volksrepubliken Donezk und Lugansk mit Kiew ist nicht in Sicht. Das sagte der Regierungschef der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine, Alexander Borodaj, am Mittwoch.

    Eine Fortsetzung von Konsultationen von Vertretern der Volksrepubliken Donezk und Lugansk mit Kiew ist nicht in Sicht. Das sagte der Regierungschef der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine, Alexander Borodaj, am Mittwoch.

    „Welche Kontakte denn? Die ukrainische Seite verstößt gegen die Vereinbarung über die Feuereinstellung. Eine Waffenruhe hat es nicht gegeben, die Feuerpause wird nicht eingehalten… Das, was die Kontaktgruppe erwirkte, hat keine praktische Bedeutung“, sagte Borodaj.

    Am vergangenen Freitag hatte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko eine einwöchige Waffenruhe befohlen. Am Montag fanden in Donezk die ersten Konsultationen zwischen den Aufständischen sowie Vertretern Kiews, Moskaus und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt. Borodaj kündigte bei den Gesprächen an, dass die Volkswehr das Feuer ebenfalls bis zum 27. Juni einstellen wird.

    Die jüngsten Anschläge auf die Donezker Eisenbahn bezeichnete der Republikchef als Diversion. „Wir wissen aber noch nicht, wer dahinter steckt“, sagte er. Nach Angaben von Bahnsprecher Wladimir Seliwanow wurden die Gleise in der Region seit Dienstagabend sechs Mal gesprengt.

     

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