12:33 25 September 2016
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Kiew wirft Russland Aufstockung militärischer Präsenz an der Grenze zur Ukraine vor

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Entwicklung in Ostukraine (2318)
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Die ukrainischen Behörden haben Moskau ein weiteres Mal vorgeworfen, die militärische Präsenz an der Grenze zur Ukraine aufzustocken. Das teilte Andrej Lyssenko, Sprecher des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, am Dienstag in Kiew mit.

Die ukrainischen Behörden haben Moskau ein weiteres Mal vorgeworfen, die militärische Präsenz an der Grenze zur Ukraine aufzustocken. Das teilte Andrej Lyssenko, Sprecher des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, am Dienstag in Kiew mit.

„Truppen des Transbaikalischen und des Fernöstlichen Wehrbezirks rücken in Richtung Sudscha des Gebiets Kursk vor. Im Kreis Sudscha selbst werden zwei Kommunikationspunkte aufgestellt, darunter mit Verschlüsselungstechnik.“ Lyssenko zufolge wurden Positionen der ukrainischen Truppen im Raum der Siedlungen Nowoasowsk und Kumatschjowo im Gebiet Donezk vom Territorium Russlands aus mit Granaten beschossen. Der Grenzübergangspunkt Dolschanski im Gebiet Lugansk sei mit Artillerie unter Beschuss genommen worden.

Lyssenko führte mehrere andere Beispiele für Verletzungen der ukrainischen Souveränität durch Russland an.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte bereits am 7. Mai erklärt, dass Russland seine Truppen von der ukrainischen Grenze abgezogen hatte. Auch mehrere internationale Inspektionen hatten keine Verletzungen der ukrainischen Grenze durch Russland registriert. Zu den Inspektionsgruppen gehörten Experten aus den USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Polen, Lettland, Estland und Finnland.

Unterdessen wurden russische Grenzübergangspunkte mehrmals von der ukrainischen Seite beschossen. Dabei kam ein Bürger ums Leben, mehrere wurden verletzt. Zerstört wurden auch mehrere Gebäude.

 

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