03:26 26 März 2017
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    Krim will ukrainische Kriegsdienstverweigerer unterstützen

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Behörden der Schwarzmeer-Halbinsel Krim erklären sich bereit, von Kiew mobilisierte Einwohner der Ukraine zu unterstützen, die nicht an der „Sonderoperation“ in der Ostukraine teilnehmen wollen. Das erklärte der amtierende Republikchef Sergej Aksjonow am Montag in der Hauptstadt Simferopol.

    Die Behörden der Schwarzmeer-Halbinsel Krim erklären sich bereit, von Kiew mobilisierte Einwohner der Ukraine zu unterstützen, die nicht an der „Sonderoperation“ in der Ostukraine teilnehmen wollen. Das erklärte der amtierende Republikchef Sergej Aksjonow am Montag in der Hauptstadt Simferopol.

    „Wir wollen allen helfen und niemanden im Stich lassen. Wir werden Menschen unterstützen, die in der Not sind, weil die verbrecherischen Machthaber sie zum Krieg gegen eigene Mitbürger zwingen. Keine einzige Mutter will ihren Sohn in den Krieg ziehen lassen, weil sie nicht versteht, wessen Interessen das dient“, sagte Aksjonow in einem Journalistengespräch.

    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hatte am 23. Juli ein Gesetz über eine Teilmobilmachung der Bevölkerung unterzeichnet. Demnach werden Männer in allen 24 Regionen der Ukraine und in Kiew zum Wehrdienst einberufen. Die Mobilmachung gilt 45 Tage.

    Der Sprecher des ukrainischen Sicherheitsrates, Andrej Lyssenko, teilte danach mit, dass es im Land rund 20 000 Reservisten mit Kampferfahrungen in verschiedenen Krisengebieten gibt. Sie sollten in erster Linie einberufen werden, erklärte Lyssenko in Kiew.

     

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