21:57 20 September 2018
SNA Radio
    Militär

    Wegen Zwischenfall mit israelischer Drohne: Iran will Palästinenser schnellstens bewaffnen

    Militär
    Zum Kurzlink
    Nahostkonflikt (123)
    0 0 0

    Nach dem Zwischenfall mit einer israelischen Aufklärungsdrohne, die über iranischem Territorium abgeschossen worden ist, will Teheran seine Waffenlieferungen an die Palästinenser beschleunigen, wie AFP am Montag unter Berufung auf Amir ali Hadschizadeh, Befehlshaber der Fliegerkräfte des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), meldet.

    Nach dem Zwischenfall mit einer israelischen Aufklärungsdrohne, die über iranischem Territorium abgeschossen worden ist, will Teheran seine Waffenlieferungen an die Palästinenser beschleunigen, wie AFP am Montag unter Berufung auf Amir ali Hadschizadeh, Befehlshaber der Fliegerkräfte des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), meldet.

    „Wir beschleunigen die Versorgung des Westjordanlandes mit Waffen und  behalten uns das Recht auf eine beliebige Antwortmaßnahme vor“, so General Hadschizadeh.

    Nach Auffassung der Palästinenser ist das Westjordanland ein von Israel okkupiertes Gebiet. Israel betrachtet dieses Territorium als umstritten und erhebt Anspruch darauf.

    Laut Medienberichten vom Sonntag war eine israelische Aufklärungsdrohne bei dem Versuch, in den Raum von Natanza einzudringen, von der iranischen Flugabwehr abgeschossen worden. In Natanza befindet sich ein Urananreicherungsbetrieb.

    Wie Mohsen Rezai, ehemaliger Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarden, Anfang August sagte, ist der Iran bereit, den Palästinensern neue Technologien für die Raketenproduktion zu übergeben. 

    Der Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Palästinenser-Bewegung Hamas hatte sich Anfang Juli zugespitzt. Seitdem sind mehr als 2000 Palästinenser und 68 Israelis getötet worden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Nahostkonflikt (123)