17:07 19 Juli 2018
SNA Radio
    Russische Schwarzmeerflotte mit U-Boot „Noworossijsk“ verstärkt

    Russische Schwarzmeerflotte mit U-Boot „Noworossijsk“ verstärkt

    © Sputnik / Igor Russak
    Militär
    Zum Kurzlink
    0 543

    Mit der „Noworossijsk“ ist das erste U-Boot des Projekts „Warschawjanka“ in den Kampfbestand der russischen Schwarzmeerflotte aufgenommen worden, wie der Pressedienst des Militärbezirks Süd am Mittwoch mitteilt.

    Mit der „Noworossijsk“ ist das erste U-Boot des Projekts „Warschawjanka“ in den Kampfbestand der russischen Schwarzmeerflotte aufgenommen worden, wie der Pressedienst des Militärbezirks Süd am Mittwoch  mitteilt. 

    Laut Plänen der russischen Seestreitkräfte sollen bis 2016 sechs U-Boote dieses Projekts gebaut und alle an die Unterwasserkräfte der Schwarzmeerflotte übergeben werden. 

    „Zurzeit befindet sich die ‚Noworossijsk‘ noch in den Admiralitätswerften in Sankt Petersburg, wo sie auf die Überfahrt zur Nordflotte vorbereitet wird. 

    Bei der Gefechtsausbildung auf See wird die Schlussetappe der staatlichen Erprobungen mit Raketenschießen mit Präzisionswaffen großer Reichweite ‚Kalibr‘ erfolgen“, heißt es in der Mitteilung. 

    Die U-Boote des Projekts 636 („Warschawjanka“) können bei einer Wasserverdrängung von 3100 Tonnen auf 20 Knoten beschleunigen und 300 Meter tief tauchen. Jedes U-Boot ist mit sechs 533-mm-Torpedorohren, aber auch mit Minen und dem Raketensystem Kalibr bestückt. Die U-Boote können fremde Schiffe in einer Distanz orten, die drei bis vier Mal größer ist, als die, in der sie selbst lokalisiert werden können.

    Früher hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu in einer Kollegiumssitzung mitgeteilt, dass die Zuspitzung der Situation in der Ukraine, der Beitritt der Krim zu Russland und die zugenommene ausländische militärische Präsenz nahe den russischen Grenzen das Kommando des Militärbezirks Süd veranlasst hatten, bestimmte Veränderungen an seiner Arbeit vorzunehmen. 

    Eine der vorrangigen Aufgaben des Bezirks sei die Aufstellung einer vollwertigen und selbstständigen Truppengruppierung in Richtung Krim.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren