17:55 18 Oktober 2018
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    Russische Rüstungshersteller ringen um Aufträge bei Messe in Südafrika

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    Der russische Waffenexporteur Rosoboronexport will sein Rüstungsgeschäft in Afrika ausweiten. Entsprechende Verhandlungen sind mit 25 afrikanischen Ländern geplant. Bei der Waffenmesse „Africa Aerospace and Defence 2014“ in Südafrika würden die Übungs- und Kampfflugzeuge Jak-130, Transportflugzeuge, Hubschrauber und Schützenpanzer angeboten, so ein Sprecher von Rosoboronexport.

    Der russische Waffenexporteur Rosoboronexport will sein Rüstungsgeschäft in Afrika ausweiten. Entsprechende Verhandlungen sind mit 25 afrikanischen Ländern geplant.
    Bei der Waffenmesse „Africa Aerospace and Defence 2014“ in Südafrika würden die Übungs- und Kampfflugzeuge Jak-130, Transportflugzeuge, Hubschrauber und Schützenpanzer angeboten, so ein Sprecher von Rosoboronexport.

    Die Rüstungsmesse im südafrikanischen Pretoria findet vom 17. bis 21. September statt. Der zur Staatsholding Rostech gehörende Waffenexporteur stellt bei der Messe in Afrika gefragte Modelle in den Bereichen Bodenstreitkräfte, Marine und Luftwaffe vor.
    Aussichten

    Zwischen 2013 und 2014 schloss Rosoboronexport Verträge mit den Ländern Subsahara-Afrikas im Gesamtwert von etwa 1,7 Milliarden Dollar. „In den letzten Jahren wurde eine gute Basis für die Kooperation mit Nigeria, Kamerun, Mosambik, Tansania und Äquatorialguinea gelegt. Es gibt Aussichten für Waffenlieferungen an Botswana, Kenia, Ruanda, Dschibuti, Äthiopien u.a.“, heißt es in einer Pressemitteilung des russischen Rüstungsexporteurs.

    Kooperation vertieft sich

    „Wir betrachten die Messe in Südafrika, an der wir bereits zum siebten Mal teilnehmen, als eine wichtige Plattform, um den Kontinent mit Waffen und Militärtechnik zu versorgen, insbesondere die Länder Subsahara-Afrikas“, so der Chef der Rosoboronexport-Delegation, Juri Demtschenko.
    Trotz des relativ geringeren Anteils dieser Staaten an den russischen Rüstungslieferungen (rund zwei Prozent) sind deren Bestellungen in den vergangenen Jahren stabil gestiegen. Das entspreche dem Trend der sich ausweitenden militärtechnischen Kooperation zwischen Russland und den afrikanischen Ländern, so Demtschenko.

    Teilproduktion in Afrika

    Ein Schwerpunkt bei der Messe ist die Aktivierung der militärtechnischen Zusammenarbeit mit Südafrika. „Wir können der südafrikanischen Seite die Lieferung von Militärerzeugnissen, die zum Teil in Südafrika produziert werden, anbieten. Darüber hinaus sind wir bereit zu einer gemeinsamen Entwicklung von Waffen und Militärtechnik sowohl für die südafrikanischen Streitkräfte als auch für Drittländer, darunter in der BRICS. Die wissenschaftlich-technische und industrielle Kooperation könnte der Hauptvektor beim Ausbau unserer Kooperation werden“, so Demtschenko.

    Waffen im Sortiment

    Rosoboronexport rechnet damit, dass das Übungs- und Kampfflugzeug Jak-130, das Militärtransportflugzeug Il-76MD-90A sowie der Transport- und  Kampfflughubschrauber Mi-35M  bei der Messe auf großes Interesse stoßen werden. Auch russische Patrouillenboote, ein automatisiertes Kommandosystem für taktische Einheiten, der Schützenpanzer BMP-3, der Schützenpanzerwagen BTR-80A, der Anti-Panzer-Raketenkomplex Kornet-E/EM sowie speziellen Schusswaffen könnten Aufmerksamkeit bei der Neukundenakquise erregen. „Rosoboronexport wird erstmals das konzeptuelle Programm ‚Sichere Stadt‘ zur Schaffung eines komplexen Sicherheitssystems für Städte, einzelne Regionen, Staatsgrenzen und Sonderobjekte vorstellen“, so der Sprecher. Zusammen mit Experten des Unternehmens Russian Helicopters werden Hubschrauber, darunter die Militär- und Transporthubschrauber Mi-17 und Mi-35M, präsentiert.

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