08:34 25 Juli 2017
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    NATO: Stoltenbergs „Präsenz von Truppen der NATO, wo sie will“ nicht verifiziert

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    Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenzen (357)
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    Die NATO kann die jüngste Äußerung des neuen Allianzchefs Jens Stoltenberg nicht bestätigen, wonach das Bündnis seine Truppen stationieren kann, wo es will. Die Allianz werde ihre Position zu keiner Frage ändern, sagte ein NATO-Sprecher am Montag in Brüssel in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    Die NATO kann die jüngste Äußerung des neuen Allianzchefs Jens Stoltenberg nicht bestätigen, wonach das Bündnis seine Truppen stationieren kann, wo es will. Die Allianz werde ihre Position zu keiner Frage ändern, sagte ein NATO-Sprecher am Montag in Brüssel in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    Am Sonntag soll Stoltenberg in einem Interview für den polnischen Fernsehsender TVP Info gesagt haben, die Allianz könne ihre Truppen stationieren, wo sie wolle. Mehrere Beobachter werteten die Aussage als einen Verstoß gegen die Grundakte Russland-NATO.

    Später berichteten einige Medien, dass die Passage zur „Stationierung der Truppen, wo sie (NATO) will“, vom polnischen Dolmetscher stammt. „Uns liegt keine Aufzeichnung in englischer Sprache vor, die diese Worte Stoltenbergs belegen könnte“, sagte der Sprecher. „Und wir können nicht für die polnische Übersetzung dieses Interviews in einer Live-Sendung haften. Der neue Generalsekretär sprach im Allgemeinen von den NATO-Kräften, die selbstverständlich auf Beschluss der Allianz auf dem Territorium ihrer Länder stationiert werden können.“

    Dabei sagte der Sprecher, Stoltenberg habe in einem Interview für die „Gazeta Wyborcza“ klar zu verstehen gegeben, dass von einer Revision der Grundakte Russland-NATO keine Rede sein kann.

     

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