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    Russland will sein Atomarsenal gegen Cyberangriffe schützen

    © Foto : Russian Defense Ministry / Sergei Krivov
    Militär
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    Neue Waffen für russische Armee (670)
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    Im Rahmen der strategischen Raketentruppen Russlands werden Einheiten zur Erkennung und Frühwarnung von Cyberangriffen gebildet, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Oberst Igor Jegorow, am Donnerstag in Moskau sagte.

    Im Rahmen der strategischen Raketentruppen Russlands werden Einheiten zur Erkennung und Frühwarnung von Cyberangriffen gebildet, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Oberst Igor Jegorow, am Donnerstag in Moskau sagte.

    „Die strategischen Raketengruppen werden auf digitale Technologien der Waffen- und Truppenleitung umgestellt, wobei ein elektronischer Dokumentenumsatz aktiv eingeführt wird“, so der Sprecher. 

    Ihm zufolge werden jetzt Präventivmaßnahmen zur Optimierung der Informationssicherheit getroffen und Truppeneinheiten aufgestellt, die eine stabile Truppenleitung im Falle von „informationstechnischen Eingriffen“ sichern und empfindliche Bereiche des Informationsmediums schützen sollen.

    Die Anti-Hacker-Kräfte mit dem Namen „Sopka“ sollen sowohl die mobilen bodengestützten Raketenanlagen als auch die Silorampen gegen Cyberangriffe schützen. 

    Es wurde offiziell berichtet, dass das russische Verteidigungsministerium zum Jahr 2017 eine Spezialstruktur für den Schutz seiner "kritisch wichtigen Objekte" gegen Cyber-Attacken aufbauen soll.

    Das Verteidigungsministerium hatte bereits im Sommer 2013 bekanntgegeben, eine neue Truppengattung zur Abwehr von Cyberbedrohungen aufstellen zu wollen.

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