14:01 10 Dezember 2019
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    Rada-Kommission wirft Poroschenko und Geletej Tod von Militärs bei Ilowajsk vor

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    Eine zeitweilige Ermittlungskommission der Werchowna Rada hat dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, Ex-Verteidigungsminister Waleri Geletej und Generalstabschef Viktor Muschenko den Tod von Soldaten bei Ilowajsk vorgeworfen. Schlussfolgerungen des Gremiums wurden am Montag in Kiew von Kommissionschef Andrej Sentschenko bekannt gegeben.

    Eine zeitweilige Ermittlungskommission der Werchowna Rada hat dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, Ex-Verteidigungsminister Waleri Geletej und Generalstabschef Viktor Muschenko den Tod von Soldaten bei Ilowajsk vorgeworfen. Schlussfolgerungen des Gremiums wurden am Montag in Kiew von Kommissionschef Andrej Sentschenko bekannt gegeben.

    „Eine der Ursachen für diese Tragödie war Poroschenkos fehlender Wunsch, das Kriegsrecht in den umkämpften Gebieten Donezk und Lugansk zu verhängen… Das hatte eine Desorganisation der militärischen Leitung zur Folge“, fuhr Sentschenko fort.

    Nicht gebildet worden sei ein einheitliches Zentrum für die Organisation der Verteidigung des Landes. Es habe auch keinen strategischen Plan des Einsatzes der Streitkräfte und anderen bewaffneten Formationen gegeben, kritisierte der Experte.

    Die Kommission gelangte ferner zum Schluss, dass bei Ilowajsk fehlerhafte Personalentscheidungen getroffen worden waren. „Nicht adäquate Handlungen von Verteidigungsminister Geletej und Generalstabschef Muschenko machten die Ilowajsk-Tragödie unausweichlich“, hieß es.

    Ende August hatten die Volksmilizen mehrere Bataillone der ukrainischen Armee bei Ilowajsk im Gebiet Donezk eingekesselt. Bei erbitterten Kämpften musste die ukrainische Seite erhebliche Verluste hinnehmen. Danach wurde mit der Volkswehr die Vereinbarung getroffen, dass die verbliebenen Soldaten freies Geleit bekommen und abziehen.

    Die Militärstaatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren im Fall Fahrlässigkeit ein. Die genaue Zahl der getöteten Soldaten ist bislang nicht bekannt. Das Verteidigungsministerium in Kiew spricht von 108 Toten.

     

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