09:42 16 Dezember 2018
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    Volkswehr in Ostukraine will Teile der Donbass-Region bis Ende November befreien

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Volksmilizen in der Ostukraine werden die Siedlung Jelenowka des Kreises Wolnowacha im Gebiet Donezk bereits gegen Ende November befreien. Das erklärte der Premier der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR), Alexander Sachartschenko, am Donnerstag im Ersten TV-Kanal der Donezker Republik.

    Die Volksmilizen in der Ostukraine werden die Siedlung Jelenowka des Kreises Wolnowacha im Gebiet Donezk bereits gegen Ende November befreien. Das erklärte der Premier der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR), Alexander Sachartschenko, am Donnerstag im Ersten TV-Kanal der Donezker Republik.

    „Das ist unser Boden, unsere Stadt. Ich hoffe, dass Sie bis Ende kommenden Monats auf Ihrem historischen Boden ansässig sein werden – auf dem Boden des Donbass, der Donezker Volksrepublik“, sagte Sachartschenko in Beantwortung der Frage einer TV-Zuschauerin, wann die DVR Wolnowacha unter ihre Kontrolle bringt.

    „Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass dieses Territorium zur DVR gehört. Und wir werden uns gezwungen sehen, dieses Territorium zurückzuholen, ob mit militärischen oder friedlichen politischen Methoden. Natürlich möchten wir das Gebiet blutlos zurückholen. Aber man weiß nicht, wie es passieren wird“, sagte der Premier.

    Rund sieben Wochen nach Beginn der Waffenruhe in der Ostukraine zeigt sich die DVR-Führung enttäuscht und schließt eine Wiederaufnahme schwerer Kämpfe gegen das Kiewer Militär nicht aus. Sachartschenko hatte zuvor am Donnerstag die Absicht bekundet, drei Großstädte im Gebiet Donezk einzunehmen.

    „Es wird noch sehr schwere Gefechte geben“, sagte Sachartschenko in Donezk. „Wir werden Slawjansk, Kramatorsk und Mariupol einnehmen. Es gelingt leider nicht, die Verhandlungen in friedliche Bahnen zu lenken.“ Laut dem DVR-Premier hielten bis zuletzt nur die Milizen die Waffenruhe ein. „Vorgestern haben wir damit begonnen, das Feuer zu erwidern“, sagte Sachartschenko.

     

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