10:57 24 August 2017
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    OPCW: 97,8 Prozent aus Syrien abtransportierter chemischer Kampfstoffe vernichtet

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    C-Waffen in Syrien (598)
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    Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat die Vernichtung von 97,8 Prozent der chemischen Kampfstoffe bekannt gegeben, die früher aus Syrien abtransportiert worden waren.

    Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat die Vernichtung von 97,8 Prozent der chemischen Kampfstoffe bekannt gegeben, die früher aus Syrien abtransportiert worden waren.

    In einer OPCW-Mitteilung wird darauf verwiesen,  dass 100 Prozent der chemischen Kampfstoffe der ersten Gefährlichkeitskategorie und 88,8 Prozent der zweiten Gefährlichkeitskategorie vernichtet wurden, was insgesamt 97,8 Prozent ausmacht.

    In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben das Leben von fast 200 000 Menschen gefordert hat.

    Den Regierungstruppen widerstehen Abteilungen von Separatisten, die zu verschiedenen bewaffneten Formationen gehören, in denen unter anderem auch ausländische Söldner agieren.

    Im September 2013 hatten Russland und die USA nach Meldungen über einen C-Waffen-Angriff in Syrien den Entwurf einer Resolution abgestimmt, die Vorräte an chemischen Waffen des Landes  unter internationale Kontrolle zu stellen.

    Ende Februar 2014 stellten die syrischen Behörden der OPCW einen Plan vor, der den Abtransport aller chemischen Kampfstoffe vom Territorium des Landes  bis zum 27. April vorsah. Es ist jedoch nicht gelungen, diesen Termin einzuhalten.

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