16:27 16 Februar 2019
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    Ukrainisches Außenamt wirft Volkswehr Beschuss einer Schule in Donezk vor

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Das ukrainische Außenministerium hat der Volkswehr den Beschuss des Sportplatzes einer Schule in Donezk vorgeworfen, wo am Vortag Kinder ums Leben gekommen waren.

    Das ukrainische Außenministerium hat der Volkswehr den Beschuss des Sportplatzes einer Schule in Donezk vorgeworfen, wo am Vortag  Kinder ums Leben gekommen waren. 

    „Das Geschoss, durch das Kinder in Donezk ums Leben kamen, wurde von dem von Terroristen kontrollierten Territorium abgefeuert“, twitterte der Sprecher des ukrainischen Außenamtes, Jewgeni Perebijnis. Er präzisierte, dass das Geschoss aus Makejewka abgefeuert worden sei. 

    Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin sprach seinerseits sein Beileid im Zusammenhang mit dem Tod der Kinder aus.  

    Am Vortag waren zwei Schüler bei der Explosion eines Geschosses auf dem Territorium der Sportschule in Donezk ums Leben gekommen. Drei weitere erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades. 

    Beim Einschlag eines zweiten Geschosses im Hof eines benachbarten Privathauses verlor ein Mann beide Füße. Er wurde in schwerem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. 

    Der Beauftragte des russischen Außenministeriums für Menschenrechte, Demokratie und Vorrangstellung des Rechts, Konstantin Dolgow,  hatte zuvor aufgefordert, zum Tod der Kinder unparteiisch zu ermitteln.

    Der Russland-Beauftragte für Kinderrechte, Pawel Astachow, bezeichnete die Politik des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko nach dem zielgerichteten Beschuss der Donezker Schule durch das ukrainische Militär als unmenschlich und schonungslos. 

    Die OSZE-Sonderbeobachtungsmission gab bekannt, sie sei über den Beschuss der Schule in Donezk im Bilde, der zu Opfern unter Kindern geführt hat, und überprüfe diese Informationen.

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