12:56 20 Juni 2018
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    OSZE-Mission will Zahl ihrer Beobachter in Mariupol um ein Mehrfaches erhöhen

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will die Zahl ihrer Experten im ostukrainischen Mariupol am Asowschen Meer um ein Mehrfaches erhöhen. Das sagte ein Vertreter der OSZE-Beobachtergruppe in Mariupol am Donnerstag bei einem Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt, Juri Choltubej.

    Die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will die Zahl ihrer Experten im ostukrainischen Mariupol am Asowschen Meer um ein Mehrfaches erhöhen. Das sagte ein Vertreter der OSZE-Beobachtergruppe in Mariupol am Donnerstag bei einem Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt, Juri Choltubej.

    „Die OSZE-Experten ersuchten den Bürgermeister um Hilfe bei der Unterbringung ihrer Kollegen“, teilte die Pressestelle des Stadtmagistrats mit. Die Zahl der Beobachter dürfte von derzeit 32 auf rund 100 steigen, hieß es. Mariupol wird von der Kiewer Armee kontrolliert.

    Am 5. September hatten die ukrainische Armee und die Volksmilizen in den selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk eine Waffenruhe ausgehandelt, die aber äußerst brüchig ist. Nach den Wahlen in Donezk und Lugansk am 2. November, die von Kiew nicht anerkannt werden, wurde der Beschuss von Städten und Siedlungen in der Donbass-Region durch die ukrainische Armee intensiver. Die verfeindeten Seiten werfen einander vor, die Minsker Vereinbarungen verletzt zu haben.

     

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