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13:02 18 Oktober 2019
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    NSA-Chef: US-Lebensversorgungsobjekte von chinesischen Hackern bedroht

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    Chinesische Hacker können laut Michael Rogers, Chef der US-Agentur für die Nationale Sicherheit (NSA), die Hauptobjekte der Lebensversorgung in den USA außer Betrieb setzen.

    Chinesische Hacker können laut Michael Rogers, Chef der US-Agentur für die Nationale Sicherheit (NSA), die Hauptobjekte der Lebensversorgung in den USA außer Betrieb setzen.

    Eine solche Erklärung gab Rogers am Donnerstag vor einer Kommission des US-Kongresses ab.

    Unlängst hatte die Firma Mandiant, die sich auf die Cybersicherheit spezialisiert, einen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, dass Hacker, die für die chinesische Regierung arbeiten, in Kommunalsysteme der USA, von der Stromerzeugung bis hin zur Wasserversorgung landesweit, eindringen und sie außer Betrieb setzen können.

    Laut Rogers hatten Fachkräfte des amerikanischen Cyber-Kommandos schädliche Programme aus China und anderen Ländern an Computern in den Lebensversorgungssystemen des Landes entdeckt.

    Seinen Worten nach ermöglicht diese Software, die „Arbeit  der Infrastruktur“ lahmzulegen.

    Er wies auch darauf hin, dass mehrere Länder in die Entwicklung solcher Software investieren, präzierte jedoch nicht, wer außer China hinter Attacken auf Objekte der US-amerikanischen Infrastruktur stehen könnte.

    Die USA haben China und Russland mehr als einmal zu den größten Quellen der Bedrohung für Computersysteme gezählt. Noch im November 2011 teilte die Verwaltung für die Nationale Gegenaufklärung in ihrem Bericht an den US-Kongress mit, dass Hacker aus diesen beiden Ländern aktiv versuchen, über das Internet in die geschützten Server  einzudringen, wo die Wirtschafts- und Verteidigungsinformationen gespeichert  werden.

    China wies solche Anschuldigungen stets zurück und verwies seinerseits auf US-amerikanische Cyberaktivitäten im chinesischen Internet.

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