09:06 07 Juli 2020
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    Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenzen (357)
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    Die in Polen und den baltischen Staaten stationierten US-Soldaten werden dort auch 2015 wegen der „russischen Aggression“ bleiben, wie der Kommandeur der US-Armee in Europa, Generalleutnant Frederick Hodges, in Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, sagte.

    Die in Polen und den baltischen Staaten stationierten US-Soldaten werden dort auch 2015 wegen der „russischen Aggression“ bleiben, wie der Kommandeur der US-Armee in Europa, Generalleutnant Frederick Hodges, in Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, sagte. 

    „US-Streitkräfte werden in Litauen, Estland, Lettland und Polen bleiben, solange es erforderlich ist, die russische Aggression zu zügeln“, zitiert France-Presse den Generalleutnant. 

    Hodges zufolge „versucht heute Russland,  seine Nachbarn mit Militärübungen und häufigeren Verletzungen des Luftraumes einzuschüchtern“.  

    „Die Disziplin und die Einheit der Nationen sind zum gegebenen Zeitpunkt äußerst wichtig, damit ein kleiner Zwischenfall nicht zu etwas führt, was nicht geschehen sollte“, so der Kommandeur der US-Armee in Europa. 

    Seit dem April dieses Jahres sind 600 US-Luftlandesoldaten in Polen, Estland und Litauen untergebracht. Die baltischen Staaten und Polen hatten früher den Wunsch bekundet, dass US-Militärs in der Region auf ständiger Grundlage stationiert sind.  Die USA erklärten, dass sie dafür sind, Militärübungen mit den baltischen Staaten häufiger durchzuführen, aber nicht planen, in der Region ein ständiges Kontingent unterzubringen. 

    Im Zusammenhang mit der Situation um die Ukraine ergriff die Nato eine Reihe von Maßnahmen, die die Allianz mit der Notwendigkeit erklärt, die Sicherheit der Teilnehmerländer zu gewährleisten.

    Insbesondere wurden die Patrouillenflüge über den baltischen Ländern verstärkt. Awacs-Flugzeuge absolvieren regelmäßige Flüge über dem Territorium Polens und Rumäniens. Zusätzliche Nato-Schiffe sind in die Ostsee und in das Mittelmeer eingelaufen. 

    Moskau hatte zuvor mehr als einmal erklärt, Russland sei keine der Seiten im innerukrainischen Konflikt und daran interessiert, dass die Ukraine die politische und die ökonomische Krise überwinde.

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