SNA Radio
    Militär
    Zum Kurzlink
    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
    111
    Abonnieren

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Staatsbürger bei dem Versuch erwischt, geheime Bestandteile für Flugabwehrraketensysteme S-300 und Buk-M1 in die Ukraine zu schmuggeln.

    Der ukrainische Staatsbürger Denis Dantschenko habe elektronische Baugruppen für S-300 und Buk-M1 auf illegalem Wege erwerben und — getarnt als Klimaanlagen – in die Ukraine schmuggeln wollen, teilte der FSB am Dienstag mit. Die Angaben über diese Bauteile seien als Staatsgeheimnisse geschützt. Die Tätigkeit des Ukrainers sei am 17. Dezember „unterbunden worden, noch bevor der Sicherheit Russlands geschadet wurde“. Der Ukrainer sei aus Russland ausgewiesen worden.

    Wie der FSB weiter mittelte, versuchte die ukrainische staatliche Rüstungsfirma Nebo Ukrainy in diesem Jahr mehrmals, Bestandteile für S-300- und Buk-M1-Raketen illegal in Russland zu beschaffen. Nebo Ukrainy wird vom ehemaligen ukrainischen Luftabwehrchef Wladimir Tkatschow geführt. Unter ihm hatte die ukrainische Luftverteidigung, so der FSB, im Oktober 2001 das russische Passagierflugzeug Tu-154 mit 78 Insassen über dem Schwarzen Meer abgeschossen.

    Themen:
    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)

    Zum Thema:

    Fehler bei Fla-Übung in Ukraine als Ursache des Boeing-Unglücks?
    Nato versorgt die Ukraine mit gebrauchten Waffen
    US-Außenamt: Keine Lieferungen letaler Waffen an Ukraine über Drittländer
    Kiew widerspricht Spiegel: MH17 nicht mit ukrainischem Buk-System abgeschossen
    Tags:
    Buk-M1, S-300, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Ukraine, Russland