01:45 02 April 2020
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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Volkswehr der selbst ernannten Republik Donezk im Osten der Ukraine hat keine Pläne, die südukrainische Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer zu erstürmen. Das erklärte Republikchef Alexander Sachartschenko am Samstag.

    „Bis zum heutigen Tagen waren wir im Raum von Mariupol nicht aktiv, weil wir die Kräfte sparen wollen. Aber nachdem Kiew beschossen hatte, die Verantwortung für den jüngsten Beschuss östlicher Bezirke von Mariupol uns in die Schuhe zu schieben,  befahl ich, die Positionen der ukrainischen Truppen östlich von Mariupol, von denen aus geschossen wurde, aufzureiben“, erklärte Sachartschenko. „Einen Sturm auf Mariupol wird es nicht geben“, versicherte er.

    Bei dem Beschuss der Stadt kamen nach ukrainischen Angaben in der Nacht zum Samstag 30 Menschen, darunter zwei Kinder. Der Stadtteil wurde mit Mehrfachraketenwerfern des Typs "Grad" beschossen. Sachartschenko schloss auch einen Fehler der ukrainischen Artilleristen nicht aus.

     

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    Tags:
    Grad-Mehrfachraketenwerfer, Ukraine, Mariupol