04:06 26 April 2018
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    Ostukraine: Offensive der Milizen unausweichlich, falls Kiew den Beschuss fortsetzt

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    Die selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine behalten sich das Recht vor, ihre Offensive Richtung Westen fortzusetzen, falls Gespräche über die Regelung im Donbass scheitern. Das geht aus einer am Freitag in Donezk verbreiteten Erklärung von Vertretern beider Republiken zu den Minsker Verhandlungen hervor.

    Alexander Sachartschenko
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    Zudem solle die Kiewer Armee den Beschuss von Städten in der Donbass-Region einstellen, das sei eine weitere Bedingung, betonten Denis Puschilin von Donezk und Wladislaw Dejnego von Lugansk. Die Erklärung wurde von der Donezker Nachrichtenagentur DSN veröffentlich.

    Die Donezker Republik sei nur zu einer gegenseitigen Feuereinstellung bereit. In diesem Fall werde die Offensive eingestellt. Dabei wollten die Milizen nur die faktische Trennlinie anerkennen. Sollten die Bedingungen nicht eingehalten werden, werde die Volkswehr bis an die Grenzen der ehemaligen Gebiete Donezk und Lugansk vorstoßen.

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    Denis Puschilin, Donbass, Ukraine