16:04 15 August 2020
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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die ukrainischen Regierungstruppen führen Gefechte mit den Volksmilizen, um aus der Einkesselung bei der Stadt Debalzewo im Donbass auszubrechen, wie der stellvertretende Kommandeur der Volkswehr der Volksrepublik Donezk, Eduard Bassurin, mitgeteilt hat.

    „Der Gegner versucht, den Kessel bei Debalzewo zu sprengen, um entweder aus der Einkesselung herauszukommen oder umgekehrt seinen Erfolg in Richtung unserer Städte auszubauen“, äußerte Bassurin in einer Besprechung.

    Zuvor hatte der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, von einer Einkesselung ukrainischer Truppen bei Debalzewo berichtet und die Soldaten aufgerufen, die Waffen niederzulegen. Im Gegenzug dafür versprach er ihnen das Leben. Das ukrainische Militär dagegen hat die Informationen über die Einkesselung bestritten.

    Die Stadt Debalzewo mit 45 000 Einwohnern liegt 55 Kilometer nordöstlich von Donezk. Im Juli hatten die Regierungstruppen die Stadt unter Kontrolle gebracht. Jetzt sind dort nach Angaben des Führungsstabs der Volksmilizen rund 10 000 Soldaten der Regierungstruppen und der Nationalgarde der Ukraine stationiert. Die Gruppierung rückt in das Territorium der Volkswehr vor und bedroht damit mehrere Städte der Gebiete Donezk und Lugansk. Ende Januar hatten die Volksmilizen mit der Einkesselung des Territoriums begonnen.

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    Tags:
    Alexander Sachartschenko, Donbass, Donezk, Ukraine