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08:35 20 Oktober 2019
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    ukrainische Soldaten in Debalzewo

    Ukrainischer Verteidigungsminister: weitere 15 tote Soldaten in Donbass

    © AP Photo / Petr David Josek
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    In den vergangenen 24 Stunden sind im Donezbecken 15 ukrainische Soldaten getötet und weitere 30 verletzt worden, wie der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, am Samstag in einem Briefing mitteilte.

    „Bezüglich der aktuellen Situation um die Siedlung bei Debalzewo, die Sie genannt haben, wo heute Gefechte geführt werden und die leider teilweise von terroristischen Organisationen kontrolliert wird, haben wir diese Zahlen: Gestern sind dort 15 Militärangehörige ums Leben gekommen. Das ist innerhalb von 24 Stunden geschehen, längs der ganzen Kollisionslinie, vom Gebiet Lugansk bis Mariupol“, sagte Poltorak.

    Nach seinen Worten sind 30 Soldaten verletzt worden. Laut dem offiziellen Vertreter der Sonderoperation, Andrej Lyssenko, sind 33 Militärangehörige verletzt worden.

    Im April 2014 hatte die ukrainische Staatsführung eine militärische Operation gegen die Bewohner des Donezbeckens im Osten der Ukraine begonnen, die mit dem Februar-Staatsstreich unzufrieden waren. Jüngsten UN-Angaben zufolge sind im Laufe des Konflikts mehr als 5 000 Zivilisten ums Leben gekommen.

    Unter Vermittlung Russlands und der OSZE vereinbarten die Seiten eine Waffenruhe, die am 5. September in Kraft trat. Die Waffenruhe wurde jedoch immer wieder gebrochen. Später vereinbarten das ukrainische Militär und die Volksmilizen erneut einen Waffenstillstand, der am 9. Dezember in Kraft trat. Seit Anfang Januar jedoch sind wieder massive Kampfhandlungen im Gange.

    Dem russischen Außenministerium zufolge bestätigen die Ereignisse im Donezbecken die Befürchtungen, dass Kiew die Situation im Donbass gewaltsam regeln will.

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    Tags:
    OSZE, Stepan Poltorak, Ukraine, Donbass