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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Die Volkswehr im Osten der Ukraine wird ihre Offensive fortsetzen, falls Kiew Verhandlungen ablehnt und Territorien der Lugansker Volksrepublik nicht zurückgibt. Das erklärte Republikchef Igor Plotnizki am Dienstag in Lugansk.

    „Wenn Kiew sich weigert, uns unser Territorium bei Verhandlungen abzutreten, werden wir angreifen“, sagte Plotnizki. Zuvor hatte Wladislaw Dejnego, offizieller Vertreter von Lugansk zu den Minsker Verhandlungen im Rahmen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe, mitgeteilt, dass Kiew vorgeschlagen hatte, das Feuer am 3. Februar im Raum von Debalzewo von 10.00 bis 17.00 Uhr einzustellen, um der Zivilbevölkerung einen Rückzug zu ermöglichen.

    Beobachtern zufolge könnte das bedeuten, dass die bei Debalzewo beinahe eingekesselten ukrainischen Verbände weiter kämpfen wollen. Zuvor hatte Plotnizki gesagt, dass die Gruppierung von bis zu 10 000 ukrainische Soldaten in nächster Zeit komplett eingekesselt wird.

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    Igor Plotnizki, Ukraine, Lugansk